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Ext2 Ext3 Ext4 Datenrettung

Extended file system (ext) steht für ein unter Linux verwendetes Dateisystem. Dieses Dateisystem steht in verschiedenen Versionen zur Verfügung.

Dateisysteme unter Windows (FAT32 und NTFS) basieren auf Tabellenstrukturen. Im Gegensatz zu Windows-Dateisysteme verwenden ext-Dateisysteme eine Baumstruktur zum Speichern des Volumesinhaltes. Die Knoten dieser Baumstruktur bezeichnet man als Inodes (index node).
Informationen über das Dateisystem werden im ersten Block, dem Superblock, gespeichert.

Second extended filesystem (ext2) war lange Jahre das Standarddateisystem unter Linux.
Dieses Dateisystem hatte jedoch eine große Schwäche.
Nach einem Systemabsturz musste das System beim Neustart ausführlich und zeitintensiv geprüft werden (Konsistenzüberprüfung).

Third extended filesystem (ext3) ist ein Journaling-Dateisystem. Ein Journaling-Dateisystem ist ein Dateisystem, das alle Änderungen vor dem eigentlichen Schreiben in einem dafür reservierten Speicherbereich, dem Journal, festhält. Dadurch ist es zu jedem Zeitpunkt möglich, einen Zustand der Daten zu rekonstruieren, auch wenn ein Schreibvorgang an beliebiger Stelle zum Beispiel durch einen Systemabsturz abgebrochen wurde.
Langwierige Prüfungen des Dateisystems wie bei ext2 entfallen dadurch.

Fourth extended filesystem (ext4) ist ein Journaling-Dateisystem, das für den Linux-Kernel als Nachfolger von ext3 entwickelt wurde. ext4 wurde zum ersten Mal in den Linux Kernel 2.6.19 aufgenommen und mit dem Linux Kernel 2.6.28 als stabil eingestuft.
Vorteile gegenüber den Vorgängern liegen insbesondere in der verbesserten Performance, verbesserter Zeitstempel, Journal mit Prüfsummenunterstützung, mehrfache Voraballokation von Dateiblöcken und Inodes, wodurch verbesserte Schreibvorgänge realisiert werden können, zeitverzögerte Allokation von Dateiblöcken und Inodes und zuletzt TRIM-Unterstützung.
Das Btrfs-Dateisystem wird das ext4 Dateisystem künftig ersetzen.

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